Voraussetzungen
Um ein Terminal zu betreiben müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden.
Kommunikation

DSL Anschluss
Sehr oft ist in Geschäftsräumen ein DSL Anschluss vorhanden. Neben der extrem schnellen Abwicklung gibt es zahlreiche weitere Vorteile.
In den meisten Fällen entstehen keine zusätzlichen Kosten, da der DSL Anschluss sehr oft in Verbindung mit einer Flatrate bestellt wird. LAN-Kabel können ohne Leistungseinbußen bis auf 100m verlängert werden. Alle Terminals aus unserem aktuellen Angebot können über DSL betrieben werden. Im Falle des Artema hybrid, das bereits seit 2005 bei uns im Einsatz ist, kann jederzeit mit relativ geringem Aufwand eine Umstellung auf DSL erfolgen.
Mit sogenannten "Powerline-Adaptern" kann man in vielen Fällen das vorhandene Stromnetz für die Datenübertragung nutzen und so die Verlegung von Kabeln minimieren (siehe auch Lösungen).
Analog
Alle Terminals können am analogen Anschluss betrieben werden. Somit kann das Terminal an folgenden Anschlüssen betrieben werden:
Telefonanschluss
Faxanschluss
Telefonanlage
Analoge Nebenstelle an ISDN-Telefonanlage
Falls Sie das Terminal an einer Telefonanlage betreiben wollen, empfiehlt es sich vorher mit dem Hersteller Kontakt aufzunehmen. Für die richtige Konfiguration des Gerätes benötigen wir folgende Parameter:
Amtholung: Ziffer (0-9), Erdtaste oder Flashtaste
Wahlverfahren: MFV (Mehrfrequenzverfahren)
Bei gemeinsamer Nutzung einer Telefon/Faxleitung:
Wird das Terminal zusammen mit einem Telefon oder Fax betrieben, kann während des Zahlungsverkehrs nicht telefoniert bzw. gefaxt werden. Dies trifft im umgekehrten Fall auch zu, während eines Telefonates bzw. während einer Faxübertragung kann keine Zahlung durchgeführt werden. Auch bei Nebenstellenanlagen kann es zu Engpässen kommen, wenn alle Leitungen bereits belegt sind.
Der Telefonanschluss sollte in der Nähe des Kassenbereiches sein. Befindet sich der Telefonanschluss von der Kasse entfernt nehmen wir auch gerne die notwendige Verkabelung vor (Berechnung nach Aufwand).
ISDN Anschluss
Fast alle Terminals können an einem ISDN-Anschluss betrieben werden. Die Übertragung mit ISDN ist schneller, was Zeit beim Kassiervorgang spart.
Unterschiede bei ISDN-Anschlüssen:
Mehrgeräteanschluss: Sie erkennen einen Mehrgeräteanschluss an den Rufnummern. Meist hat ein solcher Anschluss drei bis zehn Rufnummern. Dieser Anschluss eignet sich hervorragend zum Anschluss eines Terminals. Bis zu acht Geräte können an einem ISDN-Anschluss betrieben werden, wobei zwei gleichzeitig „online“ sein können. An einem Mehrgeräteanschluss wird häufig eine Telefonanlage betrieben. Dabei „zählt“ die Telefonanlage als ein ISDN-Gerät. Die Nebenstellen der Telefonanlage sind meist analog, um den Anschluss von Anrufbeantworten und Faxgeräten zu ermöglichen.
Damit das Terminal Anschluss an ISDN findet, wird eine RJ-45 Dose benötigt. Am Netzabschluss (NTBA) der T-Com befinden sich meist zwei solcher Buchsen. Falls keine Anschlüsse mehr frei sind, oder sich das NTBA nicht im Kassenbereich befindet, nehmen wir die notwendige Verkabelung gerne für sie vor (Berechnung nach Aufwand).
Anlagenanschluss: Sie erkennen einen ISDN-Anlagenanschluss daran, dass
a) eine Telefonanlage dran betrieben wird und
b) daß die Nebenstellen per Durchwahl erreicht werden können.
Ein Terminal kann nur an einem sogenannten internen ISDN-Bus betrieben werden. In jedem Fall müssen Sie vorab mit dem Hersteller Ihrer Telefonanlage sprechen ob der Einsatz eines Terminals möglich ist. Im Zweifelsfalle kann das Terminal auch an einer analogen Nebenstelle betrieben werden. Vielleicht befindet sich in Ihrer Firma auch noch ein weiter ISDN-Mehrgeräteanschluss (z.B. zur Datenübertragung, Internet und Email) der genutzt werden kann.
Voice-Over-IP
Der Anschluss über Voice-over-IP ist nicht möglich. Falls sie eine Telefonanlage nutzen, bei der diese Technik zum Einsatz kommt, muss sicher gestellt sein, dass das Terminal über eine herkömmliche Verbindung das Rechenzentrum erreichen kann.
Stromanschluß
Je nach Terminaltyp werden 1-2 Steckdosen (230V) benötigt.
Umgebung
Das Terminal sollte nach Möglichkeit nicht direkt neben Monitoren, Warensicherungsanlagen oder anderen stark elektromagnetischen Feldern aufgestellt werden
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