Terminals
Was brauche ich für ein Terminal? Früher war das einfach zu beantworten. Heute gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Terminals für jeden Einsatzbereich: Die wichtigsten Unterschiede:

stationäre Terminals
Stationäre Terminals sind für den klassischen POS (Point of Sale) konzipiert. Egal ob im Kassenbereichs eines Supermarktes oder in der Modeboutique - fest mit der Telefon, ISDN oder DSL-Leitung und Strom verbunden werden Zahlungen einfach und schnell und sicher abgewickelt. Um den Anforderungen moderner Kassenplätze gerecht zu werden können alle unsere aktuellen Produkte via DSL bzw. Internetanschluss betrieben werden. Damit wird die Abwicklung nochmals beschleunigt, zudem fallen bei einer Flatrate keine weiteren Verbindungskosten an.
Wir haben für die unterschiedlichen Anforderungen am Kassenplatz verschiedene Lösungen:
"Hybridkartenleser"
Unabhängig davon, ob die Karte mit Magnetstreifen oder Chip ausgestattet ist, hat ein Terminal mit Hybridkartenleser nur einen Schacht um die Karte zu stecken. Beim Steckvorgang wird der Magnetstreifen und der Chip gelesen. Das Terminal entscheidet selbstständig welches Medium verwendet wird, der Anwender bekommt davon nichts mit - einfach und schnell!
"getrennte Magnet/Chipleser"
Insbesondere kleine und kompakte Geräte verfügen über separate Magnet- und Chipkartenleser. In der Regel *) wird zunächst immer die Karte in den Chipleser eingesteckt, nur für den Fall dass eine Chipzahlung nicht möglich ist, muss zusätzlich die Karte nochmals durchgezogen werden. In der Praxis bedeutet dies in wenigen Fällen, dass zusätzlcih die Karte durchgezogen werden muss, da die meisten Karten mit einem Chip ausgestattet sind.
"separates PIN-Pad"
Bei einer zweiteiligen Lösung kommt ein separates PIN-Pad zum Einsatz. Die Betragseingabe erfolgt auf dem Terminal (Kassierereinheit), die Eingabe der Geheimzahl auf dem PIN-Pad (Kundeneinheit). Vorteil ist, dass das Terminal für die Eingabe der Geheimzahl nicht zum Kunden gedreht werden muss.
"Kontaktlose Zahlung"
Aktuell gibt es einige Pilotprojekte, bei denen der Zahlvorgang kontaktlos von statten geht. Anstatt die Karte über Magnetstreifen oder Chip zu lesen, reicht es diese knapp vor einen speziellen Leser zu halten. Diese Art zu zahlen wird besonders für kleinere Beträge interessant und beschleunigt den Zahlvorgang ungemein. Seit Juli 2011 setzen wir das iCT250 ein, das bereits mit einem integriertem contactless-Reader ausgestattet ist. Damit ist die hardwareseitige Vorraussetzung bereits geschaffen, künftige Zahlungsarten zu akzeptieren.
*) abhängig von der Grundeinstellung der Zahlungsarten
Mobile Terminals
Wir führen Mobile Terminals für verschiedene Einsatzzwecke:
portable Terminals mit DECT Funkanbindung
Ähnlich wie Schnurlostelefone können diese Terminals im Umkreis von ca. 50m bis 200m von der Basisstation betrieben werden. Diese Terminals eignen sich hervorragend für den Einsatz in der Gastronomie, da der Kunde am Tisch seine Geheimzahl eingeben kann und er die Karte nicht aus der Hand geben muß.
Einsatzgebiet: Gastronomie oder überall da, wo die Verlegung eines Telefonanschlusses nicht möglich ist.
GSM-Terminals
Diese Terminals werden dort eingesetzt, wo kein Telefonanschluß zur Verfügung steht. Via „Handytechnik“ können an jedem beliebigen Ort (insofern ausreichender Empfang vorhanden ist) Zahlungen durchgeführt werden.
Einsatzgebiete: Taxen, Auslieferungsbetriebe, Messen und Ausstellungen.
Die für den Betrieb notwendige GSM Karte kann über uns bezogen werden.
Hybridkartenleser
Einige unserer Terminals sind mit einem Hybridkartenleser ausgestattet. Anstatt getrennter Leser für Magnet- und Chipkarten sind beide Lesevorrichtungen in einem Steckschacht zusammengefasst. Bei einer Zahlung entscheidet das Terminal, welches Medium am besten für die Zahlung geeignet ist (in der Regel die Chipkarte). Wichtig ist dies insbesondere für die Zahlungsart electronic cash. Electronic cash kann (siehe auch unsere Tabelle Zahlungsarten) wahlweise über den Chip, als auch über den Magnetstreifen erfolgen. Bei der Abwicklung über den Chip besteht der Vorteil, dass der auf den Karten verfügbare Verfügungsrahmen ausgenutzt werden kann, ohne dass hierzu eine Verbindung zum Rechenzentrum hergestellt werden muss. Die Praxis zeigt, dass ca. 60-70 % aller Zahlungen offline durchgeführt werden. Dies spart Zeit und Kommunikationskosten.
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